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Japan

Kyushu und Okinawa · Präfektur · JP-44

Oita

大分県おおいたけんŌita-ken

Dampf, Steinbuddhas und Vulkane an Kyushus Ostküste

Oita im Nordosten Kyushus ist die Präfektur mit den meisten heißen Quellen und der größten Thermalwassermenge Japans, konzentriert in Beppu und Yufuin. Hinter der Küste an der Seto-Inlandsee erheben sich die Kuju-Vulkane, und auf der Kunisaki-Halbinsel hat sich eine der ältesten buddhistischen Bergkulturen des Landes erhalten.

Überblick

Oita bildet die Nordostecke Kyushus. Über den Bungo-Kanal und das Westende der Seto-Inlandsee blickt die Präfektur hinüber nach Shikoku. Fast drei Viertel der Fläche sind Berg- und Waldland; gewohnt wird vor allem an der Küste – in der Hauptstadt Oita und im benachbarten Kurort Beppu – sowie in Beckenstädten wie Hita, Taketa und Yufu.

Ihr Profil verdankt die Präfektur der vulkanischen Wärme. Der Vulkangürtel zwischen Beppu und Kuju speist Tausende von Quellen; bei ihrer Zahl wie bei der geförderten Wassermenge liegt Oita landesweit vorn und wirbt folgerichtig als „Onsen-Präfektur“. Dieselbe Erdwärme treibt im Kuju-Hochland einige der größten Geothermiekraftwerke Japans an.

Ebenso reich ist die religiöse Überlieferung. Der Usa-Schrein ist Hauptheiligtum des Hachiman-Kults, und auf der Kunisaki-Halbinsel entstand mit Rokugō Manzan eine eigenständige Verbindung von Shintō und Buddhismus, deren Tempel, Felsbuddhas und Riten fortbestehen. Im 16. Jahrhundert machte der Ōtomo-Clan Funai, das heutige Oita, zu einem der ersten japanischen Häfen für portugiesische Händler und jesuitische Missionare.

Name und Herkunft

Der Name geht auf den Bezirk Ōkita bzw. Ōita (大分郡) der Provinz Bungo zurück, den schon das Bungo Fudoki aus dem 8. Jahrhundert verzeichnet. Die Landesbeschreibung deutet ihn als „weite Felder“, wörtlich bedeuten die Schriftzeichen „große Teilung“. Die Präfektur entstand 1871 aus den Lehen und Shogunatsgebieten Bungos; 1876 kamen die Bezirke Shimoge und Usa der Provinz Buzen von Fukuoka hinzu, womit die heutige Nordgrenze bei Nakatsu festgelegt wurde.

Städte

Geografie

Vulkanisches Bergland prägt Oita. Zu den Kuju-Bergen im Südwesten gehört der Nakadake (1.791 m), der höchste Gipfel der Hauptinsel Kyushu; die Vulkane Yufu-dake und Tsurumi-dake ragen unmittelbar hinter der Bucht von Beppu auf. Im Norden liegt die fast kreisrunde Kunisaki-Halbinsel, ein abgetragener Vulkan mit strahlenförmig auseinanderlaufenden Tälern, während die Lavaplateaus um Yabakei zu Felstürmen und Schluchten verwittert sind. Den Süden bilden die älteren, nicht vulkanischen Sobo- und Katamuki-Berge an der Grenze zu Miyazaki, und südlich von Saganoseki zerfällt die Küste am Bungo-Kanal in eine Riaslandschaft. Teile des Berglands gehören zum Nationalpark Aso-Kuju, Teile der Nordküste zum Setonaikai-Nationalpark.

Klima

An der Küste herrscht das milde, für Kyushu eher niederschlagsarme Klima der Seto-Inlandsee; die Berge halten den Wintermonsun ab. Die Becken im Landesinneren und das Kuju-Hochland sind deutlich kühler, mit Frost, Raureif und gelegentlich Schnee. Die Südostküste erhält in der Regenzeit im Juni und Juli sowie bei Taifunen kräftige Niederschläge.

Landschaft

  • Kuju-Berge

    くじゅう連山Kujū renzan

    Vulkangruppe mit dem Nakadake (1.791 m), dem höchsten Gipfel der Hauptinsel Kyushu; Moore von Tadewara und Bōgatsuru, im Frühsommer rosa blühende Miyama-Kirishima-Azaleen.

  • Yufu-dake

    由布岳Yufu-dake

    Doppelgipfliger Lavadom (1.583 m) über Yufuin, im Volksmund „Bungo-Fuji“ genannt.

  • Kunisaki-Halbinsel

    国東半島Kunisaki-hantō

    Runde Halbinsel um den erloschenen Vulkan Futago-san; Wälder und Bewässerungsteiche sind seit 2013 als landwirtschaftliches Welterbesystem (GIAHS) anerkannt.

  • Yabakei

    耶馬渓Yabakei

    Tal des Yamakuni mit verwitterten Lavasäulen; den Tunnel Ao-no-Dōmon schlug im 18. Jahrhundert ein Mönch durch die Felswand.

  • Harajiri-Wasserfall

    原尻の滝Harajiri no taki

    Breiter Vorhangfall des Ōno in Bungo-Ōno, eingeschnitten in verschweißte Ablagerungen pyroklastischer Ströme des Aso.

  • Küste am Bungo-Kanal

    豊後水道Bungo-suidō

    Meeresstraße nach Shikoku mit starken Strömungen; die Riasküste um Saiki und Tsukumi lebt von Fischerei und Aquakultur.

Natur in dieser Präfektur

Geschichte

Bungo und Buzen bildeten einst das Land Toyo (豊国). Der Usa-Schrein stieg in der Nara-Zeit zu einem der mächtigsten Heiligtümer auf, dessen Orakel sogar in die Hofpolitik eingriff. Seit der Kamakura-Zeit herrschte der Ōtomo-Clan über Bungo; unter Ōtomo Sōrin handelte Funai im 16. Jahrhundert mit portugiesischen Schiffen und nahm Jesuiten auf, bis Einfälle der Shimazu und der Verlust des Lehens 1593 die Macht der Ōtomo beendeten.

In der Edo-Zeit wurde das Gebiet gezielt in viele kleine Fürstentümer zersplittert – Nakatsu, Kitsuki, Hiji, Funai, Usuki, Saiki, Oka, Mori und weitere –, während Hita als Sitz des Shogunatsverwalters für das westliche Kyushu direkt dem Shogunat unterstand. Das Nebeneinander förderte ein reges Geistesleben: Hirose Tansōs Privatakademie Kangien in Hita, der Philosoph Miura Baien in Kunisaki, die westlich geschulten Ärzte von Nakatsu.

Die Industrialisierung setzte spät ein. Mit der Ernennung zur „neuen Industriestadt“ 1964 entstanden auf aufgeschüttetem Land vor Oita ein Stahlwerk und petrochemische Anlagen. Ab 1979 wurde die Bewegung „Ein Dorf, ein Produkt“ von Gouverneur Hiramatsu Morihiko, die jede Gemeinde zu einem eigenen Markenerzeugnis ermunterte, zum Vorbild für Regionalentwicklung in Japan und im Ausland.

  1. 8. Jh.

    Der Usa-Schrein wird Hauptheiligtum des Hachiman; das Bungo Fudoki beschreibt die heißen Quellen von Beppu.

  2. 12. Jh.

    Felsbuddhas von Usuki entstehen; auf der Kunisaki-Halbinsel wird die Fuki-ji Ōdō erbaut, Kyushus ältestes Holzgebäude.

  3. 1551

    Franz Xaver besucht Ōtomo Sōrin in Funai.

  4. 1557

    Luís de Almeida eröffnet in Funai ein Hospital mit westlicher Chirurgie.

  5. 1586–1587

    Shimazu-Heere fallen in Bungo ein; Toyotomi Hideyoshis Kyushu-Feldzug setzt die Ōtomo wieder ein.

  6. 1817

    Hirose Tansō gründet in Hita die Akademie Kangien, die Tausende Schüler ausbildet.

  7. 1871

    Gründung der Präfektur Oita; 1876 kommen die Buzen-Bezirke Shimoge und Usa hinzu.

  8. 1964

    Oita wird „neue Industriestadt“; Schwerindustrie siedelt sich an der aufgeschütteten Küste an.

  9. 1979

    Gouverneur Hiramatsu Morihiko startet die Bewegung „Ein Dorf, ein Produkt“.

  10. 2016

    Das Hita-Gion-Wagenfest wird als Teil der Yama-, Hoko- und Yatai-Wagenfeste in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Kultur

In Oita verbindet sich Bäderkultur mit einer tiefen Schicht buddhistischer Bergfrömmigkeit. Die Rokugō-Manzan-Tempel auf der Kunisaki-Halbinsel pflegen Riten, in denen maskierte Dämonen als Schutzgestalten auftreten, und die in Felswände gehauenen Buddhas von Usuki, Kumano und anderen Orten bilden die größte Ansammlung buddhistischer Steinskulptur in Japan. Die einstige Shogunatsstadt Hita bewahrt Kaufmannsviertel und eine festfreudige Stadtkultur; an ländlichen Schreinen, vor allem im Süden, wird Kagura getanzt.

Feste

  • Hita-Gion-Wagenfest

    日田祇園の曳山行事Hita Gion no hikiyama gyōji

    Im Juli ziehen hohe, geschmückte Festwagen durch Hita; Teil der von der UNESCO gelisteten Yama-, Hoko- und Yatai-Wagenfeste.

  • Shujō Onie

    修正鬼会Shujō Onie

    Neujahrs-Feuerritus der Kunisaki-Tempel im ersten Mondmonat: Dämonen mit Fackeln segnen die Gläubigen.

  • Beppu Hattō Onsen Matsuri

    別府八湯温泉まつりBeppu Hattō Onsen Matsuri

    Frühlingsfest der Thermalquellen Beppus Anfang April, mit freiem Eintritt in viele Bäder und Umzügen.

  • Nakatsu Gion

    中津祇園Nakatsu Gion

    Sommerliches Wagenfest der Burgstadt Nakatsu mit getragenen und gezogenen Festwagen und Festmusik.

Traditionelles Handwerk

  • Bambusflechtkunst aus Beppu

    別府竹細工Beppu take-zaiku

    Geflochtene Körbe und Gefäße aus Madake-Bambus, seit 1979 staatlich anerkanntes traditionelles Handwerk; die Präfektur unterhält in Beppu eine Ausbildungsstätte dafür.

  • Onta-Keramik

    小鹿田焼Onta-yaki

    Engobe-Keramik aus einem Weiler bei Hita, von wenigen Familien mit wassergetriebenen Tonstampfen hergestellt; die Technik ist Wichtiges Immaterielles Kulturgut.

  • Shichitō-i-Matten

    七島藺shichitō-i

    Zähe, dreikantige Binse, die nur noch in Kunisaki angebaut wird; verarbeitet zu strapazierfähigen Tatami für Judohallen und zu Designobjekten.

Traditionen

  • Rokugō Manzan

    六郷満山Rokugō Manzan

    Synkretistischer Bergbuddhismus der Kunisaki-Tempel, eng mit dem Usa-Hachiman verbunden; Pilger wandern über die Grate zwischen Höhlentempeln und Steinbuddhas.

  • Felsbuddhas von Usuki

    臼杵磨崖仏Usuki magaibutsu

    In weichen Tuff gehauene Buddhas der späten Heian- und Kamakura-Zeit; 1995 als erste Steinskulpturen Japans zum Nationalschatz erklärt.

  • Bungo-Kagura

    豊後神楽Bungo kagura

    Maskierte Schreintänze dörflicher Gruppen, bei Herbstfesten oft die ganze Nacht hindurch.

Küche

Oitas Küche lebt von Huhn, Zitrusfrüchten und Meer. Kaum eine Präfektur isst so viel Hühnerfleisch, und daraus sind eigene Klassiker entstanden. Kabosu, eine saure grüne Zitrusfrucht, die fast ausschließlich hier wächst, kommt auf Fisch, in Suppen und sogar ins Bier. Die starken Strömungen der Hōyo-Straße vor Saganoseki liefern begehrte Makrelen und Stöcker, die Wälder einen Großteil der getrockneten Shiitake Japans.

  • Toriten

    とり天toriten

    Hähnchen-Tempura mit Essig-Sojasoße und scharfem Karashi-Senf.

  • Nakatsu-Karaage

    中津からあげNakatsu karaage

    Mariniertes, frittiertes Hähnchen; in Nakatsu und Usa gibt es zahllose Spezialläden zum Mitnehmen.

  • Seki-aji und Seki-saba

    関あじ・関さばseki-aji, seki-saba

    Mit der Angelleine gefangene Stöcker und Makrelen aus Saganoseki, roh als Sashimi gegessen.

  • Dango-jiru

    だんご汁dango-jiru

    Misosuppe mit handgezogenen, flachen Weizennudeln und Gemüse.

  • Ryūkyū

    りゅうきゅうryūkyū

    Fischergericht aus rohem Fisch, mariniert in Sojasoße, Sesam und Ingwer, auf Reis serviert.

  • Kabosu

    カボスkabosu

    Säuerliche Zitrusfrucht, verwendet wie Zitrone; nahezu die gesamte japanische Ernte stammt aus Oita.

Heiße Quellen

  • Beppu

    別府温泉Beppu onsen

    Acht Thermalbezirke, die „Beppu Hattō“, mit Dampfquellen, Schlamm- und Sandbädern und den farbigen „Höllen“.

  • Yufuin

    由布院温泉Yufuin onsen

    Kurort im Becken unter dem Yufu-dake, bewusst niedrig bebaut, mit dem Kinrin-See und vielen kleinen Gasthäusern.

  • Nagayu

    長湯温泉Nagayu onsen

    Kurort bei Taketa mit kohlensäurehaltigem Wasser zum Baden und Trinken.

  • Amagase

    天ヶ瀬温泉Amagase onsen

    Bad in der Schlucht des Kusu bei Hita, mit Freiluftbecken direkt am Flussufer.

  • Quellen im Kuju-Hochland

    筋湯温泉Sujiyu onsen

    Sujiyu, Hōkyōzan und weitere kleine Bäder im Hochland von Kokonoe, nahe dem Geothermiekraftwerk Hatchōbaru.

Wirtschaft

Oitas Wirtschaft verbindet Schwerindustrie an der Küste mit Tourismus und Landwirtschaft im Hinterland. Auf dem aufgeschütteten Ufer vor Oita stehen ein großes integriertes Stahlwerk und ein Petrochemie-Komplex, hinzu kommen Halbleiter- und Elektronikwerke sowie ein Automobilwerk bei Nakatsu. Im Kuju-Hochland arbeiten einige der größten Geothermiekraftwerke Japans. Der Tourismus konzentriert sich auf Beppu und Yufuin; Land- und Forstwirtschaft liefern Kabosu, getrocknete Shiitake, Bungo-Rind und Gersten-Shōchū, der Bungo-Kanal Fisch aus Fang und Zucht.

Wichtige Branchen

  • Stahl und Petrochemie
  • Halbleiter und Elektronik
  • Automobilmontage
  • Geothermie
  • Bädertourismus
  • Getrocknete Shiitake, Zitrusfrüchte und Gersten-Shōchū
  • Fischerei und Aquakultur

Bekannte Persönlichkeiten

  • Ōtomo Sōrin (1530–1587)

    大友宗麟

    Fürst von Bungo, öffnete Funai dem portugiesischen Handel und ließ sich 1578 taufen.

  • Miura Baien (1723–1789)

    三浦梅園

    Naturphilosoph von der Kunisaki-Halbinsel, Verfasser einer systematischen Naturlehre.

  • Maeno Ryōtaku (1723–1803)

    前野良沢

    Arzt des Lehens Nakatsu und Mitübersetzer des niederländischen Anatomiewerks, das 1774 als Kaitai Shinsho erschien.

  • Hirose Tansō (1782–1856)

    広瀬淡窓

    Konfuzianischer Gelehrter; seine Akademie Kangien in Hita nahm Schüler ohne Rücksicht auf den Stand auf.

  • Fukuzawa Yukichi (1835–1901)

    福澤諭吉

    Aufklärer und Gründer der Keiō-Universität, aufgewachsen im Lehen Nakatsu; sein Elternhaus steht noch in Nakatsu.

  • Taki Rentarō (1879–1903)

    瀧廉太郎

    Komponist von „Kōjō no Tsuki“, verbunden mit der Burgruine Oka in Taketa, wo er einen Teil seiner Jugend verbrachte.

Anreise

  • Der Flughafen Oita liegt auf der Kunisaki-Halbinsel; Inlandsflüge kommen vor allem aus Tokio und Osaka, Flughafenbusse fahren nach Beppu und Oita.
  • Eine Shinkansen-Strecke gibt es nicht; Limited-Express-Züge der JR-Nippō-Hauptlinie verbinden Kokura und Hakata mit Beppu und Oita, ab Hakata in etwa zwei Stunden.
  • Die JR-Kyūdai-Hauptlinie quert die Insel von Kurume über Hita und Yufuin nach Oita, die Hōhi-Hauptlinie führt über Aso nach Kumamoto.
  • Nachtfähren verbinden Beppu und Oita mit Osaka und Kobe; kurze Fährlinien queren den Bungo-Kanal nach Misaki und Yawatahama in Ehime.
  • Die Autobahnen Oita und Higashikyushu verbinden die Präfektur mit Fukuoka und Miyazaki.

Historische Provinzen

  • 豊後国Bungo no kuni
  • 豊前国Buzen no kuni

Präfektursymbole

Blume
豊後梅Bungo-ume
Baum
豊後梅Bungo-ume
Vogel
メジロmejiro

Häufige Fragen

Warum nennt sich Oita „Onsen-Präfektur“?

Oita hat mehr Thermalquellen und fördert mehr heißes Wasser als jede andere Präfektur Japans, vor allem in Beppu und Yufuin. Die Präfektur wirbt mit dem Slogan „Onsen-Präfektur“.

Beppu oder Yufuin – was ist der Unterschied?

Beppu ist eine größere Küstenstadt mit acht Thermalbezirken, Dampfquellen und öffentlichen Badehäusern. Yufuin ist ein kleiner Kurort im Becken unter dem Yufu-dake, bekannt für niedrige Gasthäuser, Galerien und eine ruhigere, ländliche Umgebung.

Wie kommt man von Fukuoka nach Oita?

Limited-Express-Züge fahren ab Hakata entlang der Küste über Kokura nach Beppu und Oita oder über die Kyūdai-Hauptlinie durch Yufuin. Außerdem verkehren Fernbusse von Fukuoka nach Beppu und Yufuin.

Wofür ist die Kunisaki-Halbinsel bekannt?

Sie ist die Heimat von Rokugō Manzan, einer mit dem Usa-Schrein verbundenen buddhistischen Bergkultur mit alten Tempeln, Felsbuddhas und Riten wie Shujō Onie. Zugleich ist sie als landwirtschaftliches Kulturerbe anerkannt.

Gibt es in Oita heiße Quellen, die man auch trinken kann?

Ja, etwa in Nagayu bei Taketa, dessen kohlensäurehaltiges Wasser traditionell auch als Trinkkur genutzt wird. In Beppu gibt es zudem Schlamm-, Sand- und Dampfbäder.

Was isst man in Oita?

Toriten (Hähnchen-Tempura), frittiertes Huhn aus Nakatsu, Seki-aji und Seki-saba als Sashimi, Dango-jiru-Suppe und alles, was mit Kabosu gewürzt ist.

Quellen

  1. 1.令和2年国勢調査 調査の結果 (öffnet in neuem Tab) — 総務省統計局 (Statistics Bureau of Japan)
  2. 2.全国都道府県市区町村別面積調 (öffnet in neuem Tab) — 国土地理院 (Geospatial Information Authority of Japan)
  3. 3.大分県ホームページ (öffnet in neuem Tab) — 大分県 (Ōita Prefecture)
  4. 4.Yama, Hoko, Yatai, float festivals in Japan (öffnet in neuem Tab) — UNESCO Intangible Cultural Heritage
  5. 5.Oita (öffnet in neuem Tab) — Japan National Tourism Organization

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