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Japan

Chūgoku · Präfektur · JP-32

Shimane

島根県しまねけんShimane-ken

Das Land der Götter am Japanischen Meer

Shimane ist eine lang gestreckte, dünn besiedelte Präfektur an der Japanmeerküste Westhonshus, gebildet aus den alten Provinzen Izumo, Iwami und Oki. Hier spielen viele Gründungsmythen Japans; hier liegen der Izumo Taisha, die Burg Matsue und das Welterbe Iwami Ginzan.

Überblick

Shimane erstreckt sich über rund 230 Kilometer am Japanischen Meer, von den Lagunen Nakaumi und Shinji-See im Osten bis in die Berge hinter Tsuwano im Westen; dazu kommen die etwa 50 Kilometer vor der Küste gelegenen Oki-Inseln. Die Präfektur gehört zu den bevölkerungsärmsten und ländlichsten Japans, die meisten Menschen leben in der Ebene von Izumo.

Die östliche Provinz Izumo nimmt in der japanischen Mythologie einen besonderen Platz ein. Kojiki und Izumo Fudoki verlegen die Geschichten um Susanoo und die achtköpfige Schlange Yamata no Orochi sowie um Ōkuninushi, den Gott des Landes, hierher; der ihm geweihte Izumo Taisha zählt zu den ältesten und bedeutendsten Schreinen Japans. Die Hauptstadt Matsue besitzt einen der zwölf original erhaltenen Burgtürme und jene Seeatmosphäre, die Lafcadio Hearn beschrieb.

Im westlichen Iwami lag das Silberbergwerk Iwami Ginzan, das im 16. und 17. Jahrhundert einen großen Teil des Silbers lieferte, mit dem Japan zum bedeutenden Exporteur wurde – heute UNESCO-Welterbe. Die Oki-Inseln, ein UNESCO-Geopark, bewahren eine eigene Kultur aus Kaiserverbannung, Stierkämpfen und frei weidenden Pferden.

Name und Herkunft

Der Name stammt vom Bezirk Shimane (島根郡) auf der Shimane-Halbinsel, in dem Matsue liegt; das Izumo Fudoki von 733 verzeichnet ihn bereits. Die Bedeutung ist unsicher, meist wird er als „Inselwurzel“ gedeutet – ein Hinweis auf die inselartige Gestalt der Halbinsel.

Shimane vereint drei Provinzen: Izumo, in der Edo-Zeit von den Matsudaira in Matsue regiert; Iwami, aufgeteilt zwischen den Lehen Hamada und Tsuwano und dem Bergwerksgebiet des Shogunats; sowie die Inselprovinz Oki. Nach 1871 wurden die Präfekturen Shimane und Hamada vereinigt, von 1876 bis 1881 gehörte auch Tottori dazu; seit 1881 gelten die heutigen Grenzen.

Städte

Geografie

Das Chūgoku-Gebirge bildet die Südgrenze, kurze Flüsse stürzen zu einer Küste aus kleinen Ebenen, Sandstränden und felsigen Kaps hinab. Größtes Tiefland ist die Izumo-Ebene, aufgeschüttet vom Hii-Fluss, der in den Shinji-See mündet; dieser entwässert durch Matsue in den brackigen Nakaumi und weiter ins Meer.

Der Gōnokawa, längster Fluss der Region Chūgoku, durchquert Iwami und mündet bei Gōtsu. In Mittelshimane erhebt sich der ruhende Vulkan Sanbe. Vor der Küste liegen die Oki-Inseln: die große Insel Dōgo und die drei Dōzen-Inseln rund um eine eingestürzte Caldera.

Klima

Shimane hat ein Klima der Japanmeerseite mit schwülen Sommern und wolkenreichen Wintern. An der Küste fällt mäßig Schnee, im Landesinneren und im Hochland von Okuizumo deutlich mehr. Iwami im Westen ist etwas milder und trockener als Izumo, und auf den Oki-Inseln gleicht die Tsushima-Strömung die Temperaturen aus.

Landschaft

  • Shinji-See

    宍道湖Shinji-ko

    Brackwassersee westlich von Matsue, berühmt für Sonnenuntergänge und Shijimi-Muscheln; zusammen mit dem Nakaumi Ramsar-Gebiet.

  • Nakaumi

    中海Nakaumi

    Große Brackwasserlagune, die sich Shimane mit Tottori teilt, über den Ōhashi-Fluss in Matsue mit dem Shinji-See verbunden.

  • Oki-Inseln

    隠岐諸島Oki-shotō

    Vier bewohnte Inseln und zahlreiche Eilande, UNESCO-Geopark mit Steilküsten wie dem Matengai auf Nishinoshima; Teil des Nationalparks Daisen-Oki.

  • Sanbe

    三瓶山Sanbe-san

    1.126 m hoher Vulkan in Mittelshimane mit Grashängen und einem Gipfelkranz; an seinem Fuß wurde ein urzeitlicher, verschütteter Wald entdeckt.

  • Hii-Fluss

    斐伊川Hii-kawa

    Fluss der Izumo-Ebene, verbunden mit dem Mythos der Schlange Yamata no Orochi.

  • Gōnokawa

    江の川Gō-no-kawa

    Längster Fluss der Region Chūgoku; er entspringt in Hiroshima und mündet bei Gōtsu ins Japanische Meer.

  • Shimane-Halbinsel

    島根半島Shimane-hantō

    Gebirgiger Küstenriegel nördlich von Matsue und Izumo, von Hinomisaki bis Mihonoseki.

Natur in dieser Präfektur

Welterbe in dieser Präfektur

Geschichte

In der Yayoi- und Kofun-Zeit war Izumo ein Machtzentrum. Die Funde von 358 Bronzeschwertern in Kōjindani 1984 und von 39 Bronzeglocken in Kamo-Iwakura 1996 zeigten, dass die Region weit bedeutender war als angenommen. Ihre eigentümlichen viereckigen Grabhügel mit vorspringenden Ecken finden sich entlang der ganzen San'in-Küste.

Im Mittelalter dienten die Oki-Inseln als Verbannungsort der Kaiser Go-Toba und Go-Daigo. Ab dem 16. Jahrhundert rangen Ōuchi, Amago und Mōri um das Silberbergwerk Iwami Ginzan, das nach 1600 unmittelbar dem Tokugawa-Shogunat unterstand. 1611 wurde die Burg Matsue vollendet; ab 1638 regierten die Matsudaira Izumo und förderten Teekultur und Handwerk. 1866 fiel die Burg Hamada an Truppen aus Chōshū. 2007 wurde Iwami Ginzan Welterbe.

  1. 733

    Das Izumo Fudoki wird fertiggestellt – die einzige nahezu vollständig erhaltene Landesbeschreibung ihrer Zeit.

  2. 1221

    Nach dem Jōkyū-Krieg wird der abgedankte Kaiser Go-Toba auf die Oki-Inseln verbannt; er stirbt dort 1239.

  3. 1332–1333

    Kaiser Go-Daigo wird nach Oki verbannt, flieht und leitet die Kenmu-Restauration ein.

  4. 1526

    Der Kaufmann Kamiya Jutei beginnt mit dem großflächigen Abbau in Iwami Ginzan.

  5. 1611

    Horio Yoshiharu vollendet die Burg Matsue und die Burgstadt.

  6. 1638

    Matsudaira Naomasa wird Fürst von Matsue; die Matsudaira regieren Izumo bis 1871.

  7. 1866

    Im Zweiten Chōshū-Feldzug nehmen Truppen aus Chōshū die Burg Hamada ein.

  8. 1881

    Nach der erneuten Abtrennung Tottoris erhält Shimane seine heutige Gestalt.

  9. 1984

    In Kōjindani bei Izumo werden 358 Bronzeschwerter der Yayoi-Zeit ausgegraben.

  10. 2007

    Das Silberbergwerk Iwami Ginzan mit seiner Kulturlandschaft wird in die Welterbeliste aufgenommen.

Kultur

In Izumo heißt der zehnte Monat des Mondkalenders Kamiarizuki, „Monat, in dem die Götter anwesend sind“, denn dann sollen sich die Götter Japans im Izumo Taisha versammeln – überall sonst ist es Kannazuki, der „götterlose Monat“. Schreinrituale und Kagura-Tänze gehören bis heute zum Alltag, von den Zeremonien des Izumo Taisha und des Miho-Schreins bis zum temperamentvollen Iwami-Kagura im Westen.

Matsue verdankt seinem siebten Fürsten Matsudaira Harusato (Fumai) eine verfeinerte Tee- und Süßwarenkultur und gilt neben Kyoto und Kanazawa als eine der großen Wagashi-Städte Japans. Zum Handwerk gehören Sekishū-Washi, von der UNESCO als Teil des Washi-Erbes anerkannt, Steinzeug aus Iwami und Steinlaternen aus Izumo.

Feste

  • Kamiari-sai im Izumo Taisha

    神在祭Kamiari-sai

    Folge von Riten im zehnten Monat des Mondkalenders (meist im November), mit denen die Götter Japans in Izumo empfangen werden.

  • Hōran'enya

    ホーランエンヤHōran'enya

    Eines der großen Bootsfeste Japans, in Matsue etwa alle zehn Jahre gefeiert: Geschmückte Boote tragen die Gottheit des Jōzan-Inari-Schreins über den Ōhashi-Fluss und den Shinji-See.

  • Sagi-mai in Tsuwano

    鷺舞Sagi-mai

    Reihertanz des Yasaka-Schreins in Tsuwano am 20. und 27. Juli, übernommen vom Gion-Fest in Kyoto.

  • Iwami-Kagura

    石見神楽Iwami kagura

    Temporeiches Schrein-Tanzdrama mit prächtigen Kostümen und Schlangenfiguren, bei Herbstfesten und auf Bühnen in Hamada und Masuda aufgeführt.

Traditionelles Handwerk

  • Sekishū-Washi

    石州和紙Sekishū washi

    Reißfestes Papier aus Iwami; das Sekishū-banshi gehört zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe „Washi“.

  • Iwami-yaki

    石見焼Iwami-yaki

    Salz- und wasserbeständiges Steinzeug, bekannt für große Wasserkrüge; anerkanntes traditionelles Handwerk.

  • Steinlaternen aus Izumo

    出雲石灯ろうIzumo ishidōrō

    Gartenlaternen aus weichem Kimachi-Sandstein; anerkanntes traditionelles Handwerk.

  • Unshū-Soroban

    雲州そろばんUnshū soroban

    Rechenbretter aus Okuizumo; anerkanntes traditionelles Handwerk.

  • Yakumo-nuri

    八雲塗Yakumo-nuri

    Lackwaren aus Matsue, deren farbige Muster mit dem Gebrauch immer leuchtender werden.

Traditionen

  • Izumo-Mythen

    出雲神話Izumo shinwa

    Der im Kojiki überlieferte Mythenkreis um Susanoo, Yamata no Orochi und die Landabtretung Ōkuninushis, an vielen Orten der Präfektur lokalisiert.

  • Tatara-Eisenverhüttung

    たたら製鉄Tatara seitetsu

    Traditionelles Schmelzen von Eisensand in Lehmöfen in Okuizumo, bis heute betrieben, um Stahl für japanische Schwerter zu gewinnen.

  • Stierkampf auf Oki

    牛突きUshizuki

    Kräftemessen zweier Stiere auf Dōgo, der Überlieferung nach seit der Verbannung Go-Tobas gepflegt.

  • Izumo-Dialekt

    出雲弁Izumo-ben

    Mundart mit Vokalmerkmalen, die an die Dialekte Tōhokus erinnern – ein oft zitiertes Rätsel der japanischen Dialektforschung.

Küche

Die Küche Shimanes vereint See, Meer und Berge: Shijimi-Muscheln und weitere Spezialitäten des Shinji-Sees, Nodoguro (Schwarzkehlbarsch) und Fliegende Fische von der Iwami-Küste, Buchweizen aus dem Hochland von Okuizumo. Die Teekultur Matsues ernährt bis heute zahlreiche Konditoreien.

  • Izumo-Soba

    出雲そばIzumo soba

    Dunkle Vollkorn-Buchweizennudeln, kalt in gestapelten runden Lackschalen (Warigo) oder heiß im Kochwasser (Kamaage) serviert.

  • Shijimi-Muscheln

    しじみShijimi

    Kleine Brackwassermuscheln aus dem Shinji-See, vor allem in Misosuppe.

  • Nodoguro

    のどぐろNodoguro

    Fettreicher Schwarzkehlbarsch aus Hamada, gegrillt oder als Sushi.

  • Ago-noyaki

    あご野焼Ago noyaki

    Große gegrillte Fischpastenrolle aus Fliegendem Fisch, in San'in „Ago“ genannt.

  • Wagashi aus Matsue

    松江の和菓子Matsue no wagashi

    Teesüßigkeiten wie Wakakusa und Yamakawa, nach den Vorlieben Matsudaira Fumais nachgeschaffen.

  • Sazae und Austern von Oki

    隠岐のさざえ・岩がきOki no sazae, iwagaki

    Kreiselschnecken und gezüchtete Felsenaustern von den Oki-Inseln.

Heiße Quellen

  • Tamatsukuri Onsen

    玉造温泉Tamatsukuri Onsen

    Uraltes Bad südlich des Shinji-Sees, schon im Izumo Fudoki gerühmt, bekannt für hautfreundliches Wasser und die Tradition der Magatama-Herstellung.

  • Matsue Shinjiko Onsen

    松江しんじ湖温泉Matsue Shinjiko Onsen

    Hotels am Seeufer von Matsue mit einem öffentlichen Fußbad am Wasser.

  • Yunotsu Onsen

    温泉津温泉Yunotsu Onsen

    Schmaler Bade- und Hafenort, über den Silber aus Iwami verschifft wurde; Teil des Welterbes.

  • Arifuku Onsen

    有福温泉Arifuku Onsen

    Kleiner Badeort am Hang bei Gōtsu mit Steintreppengassen und öffentlichen Badehäusern.

Wirtschaft

Die Wirtschaft Shimanes ist klein und von Dienstleistungen und öffentlichem Dienst geprägt. Zur Industrie gehören elektronische Bauteile rund um Izumo, hochwertiger Spezialstahl in Yasugi, der aus der Tatara-Tradition hervorgegangen ist, und Lebensmittelverarbeitung. Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei bleiben wichtig; der Tourismus stützt sich auf Izumo Taisha, Matsue und das Adachi-Kunstmuseum. Das Kernkraftwerk Shimane liegt im Stadtgebiet von Matsue.

Wichtige Branchen

  • Elektronische Bauteile
  • Spezialstahl (Yasugi)
  • Fischerei (Hamada, Oki) und Shijimi-Muscheln
  • Reis, Trauben und Viehzucht
  • Forstwirtschaft und Papier
  • Tourismus und Pilgerreisen

Bekannte Persönlichkeiten

  • Izumo no Okuni (um 1600)

    出雲阿国

    Tänzerin, angeblich Schreinmädchen des Izumo Taisha, der die Begründung des Kabuki in Kyoto zugeschrieben wird.

  • Matsudaira Harusato (Fumai) (1751–1818)

    松平治郷(不昧)

    Siebter Fürst von Matsue, Sanierer der Lehensfinanzen und einer der großen Teemeister der Edo-Zeit.

  • Lafcadio Hearn (Koizumi Yakumo) (1850–1904)

    小泉八雲

    Schriftsteller, der 1890–1891 in Matsue unterrichtete, Koizumi Setsu heiratete und dem Westen die japanische Sagenwelt nahebrachte.

  • Mori Ōgai (1862–1922)

    森鷗外

    Schriftsteller, Übersetzer und Militärarzt, geboren in Tsuwano; studierte in Leipzig, Dresden, München und Berlin.

  • Wakatsuki Reijirō (1866–1949)

    若槻禮次郎

    Premierminister 1926–1927 und 1931, geboren in Matsue.

  • Takeshita Noboru (1924–2000)

    竹下登

    Premierminister 1987–1989, aus Kakeya im heutigen Unnan.

Anreise

  • Der Izumo Enmusubi Airport zwischen Matsue und Izumo ist mit Tokio-Haneda, Osaka und weiteren Städten verbunden; der Hagi-Iwami Airport in Masuda bedient den Westen, der Flughafen Oki die Inseln.
  • Limited-Express-Züge fahren von Okayama über die Hakubi-Linie in etwa zweieinhalb bis drei Stunden nach Matsue und Izumo, mit Anschluss an den San'yō-Shinkansen.
  • Der Nachtzug Sunrise Izumo verkehrt von Tokio über Matsue nach Izumo-shi.
  • Limited-Express-Züge auf der Yamaguchi-Linie verbinden den Shinkansen-Bahnhof Shin-Yamaguchi mit Tsuwano und Masuda.
  • Fähren und Schnellboote fahren von Shichirui auf der Shimane-Halbinsel und von Sakaiminato (Tottori) zu den Oki-Inseln.

Nachbarpräfekturen

Historische Provinzen

  • 出雲国Izumo no kuni
  • 石見国Iwami no kuni
  • 隠岐国Oki no kuni

Präfektursymbole

Blume
ボタンBotan
Baum
クロマツKuromatsu
Vogel
ハクチョウHakuchō

Häufige Fragen

Warum gilt Shimane als Land der Götter?

Viele Gründungsmythen Japans spielen in Izumo, und der Überlieferung nach versammeln sich im zehnten Mondmonat alle Götter des Landes im Izumo Taisha – in Izumo heißt dieser Monat deshalb Kamiarizuki.

Wie kommt man zum Izumo Taisha?

Vom Bahnhof Izumo-shi fahren Busse in etwa 25 Minuten zum Schrein; außerdem verkehrt die Ichibata-Bahn von Matsue und Izumo zum Bahnhof Izumo-Taisha-mae.

Ist Iwami Ginzan als Tagesausflug machbar?

Ja. Busse fahren vom Bahnhof Ōda-shi ins Viertel Ōmori; Stollen Ryūgenji und Altstadt lassen sich an einem Tag besichtigen, das Tal wird zu Fuß oder per Fahrrad erkundet.

Was verbindet Mori Ōgai mit Deutschland?

Der in Tsuwano geborene Schriftsteller studierte 1884–1888 als Militärarzt in Deutschland; seine Erzählung „Die Tänzerin“ (Maihime) spielt in Berlin, und sein Tagebuch aus diesen Jahren ist eine wichtige Quelle zur frühen Begegnung Japans mit Europa.

Ist die Burg Matsue original erhalten?

Ja. Ihr 1611 vollendeter Hauptturm ist einer der zwölf original erhaltenen Burgtürme Japans und seit 2015 Nationalschatz.

Quellen

  1. 1.島根県公式ホームページ (öffnet in neuem Tab) — 島根県
  2. 2.令和2年国勢調査 (öffnet in neuem Tab) — Statistics Bureau of Japan
  3. 3.全国都道府県市区町村別面積調 (öffnet in neuem Tab) — 国土地理院
  4. 4.Iwami Ginzan Silver Mine and its Cultural Landscape (öffnet in neuem Tab) — UNESCO World Heritage Centre
  5. 5.大山隠岐国立公園 (öffnet in neuem Tab) — 環境省
  6. 6.Shimane (öffnet in neuem Tab) — JNTO

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